Archiv für die Kategorie „“

Buchcover
Alexander Dölecke über
Die Bibel in gerechter Sprache
Zu einer Bibelübersetzung, die in gerechter Sprache die Gemüter erregt
Seit Herbst 2006 sorgt eine neue Bibelübersetzung für großes Aufsehen nicht nur in der Theologie, sondern auch in den Feuilletons deutschsprachiger Zeitungen: Gleichermaßen dem christlich-jüdischen Dialog, dem Bemühen um eine inklusive Sprache und sozialhistorischen Forschungen zu entsprechen versucht die Bibel in gerechter Sprache mit einem neuen Weg der Übersetzung des für Juden und Christen heiligen Buches. Ob sie dabei dem hebräischen bzw. griechischen Ausgangstext zum einen und ihrem eigenen Anspruch zum anderen gerecht wird, ist jedoch höchst umstritten – ein Text, der die Theologie spaltet.

> hier weiterlesen

Buchcover
Vera Elisabeth Gerling kommentiert
die aktuelle ZEIT Beilage Literatur
Existieren die Übersetzer noch immer nicht – obwohl es ohne sie keine Verbreitung von Weltliteratur gäbe und also auch viele der Bücher nicht, die in der letzten ZEIT Beilage Literatur (N° 12, März 2009) besprochen werden? Gewiss gibt die ZEIT dem Thema der Übersetzung ab und an Raum, hier jedoch sucht der Leser oftmals vergebens nach einer Thematisierung des Übersetzens. Es mag an jeder „Tundra des Layouts“ liegen, wie sie Harry Rowohlt als Provokation in seiner Glosse aufs Korn nimmt.

> hier weiterlesen

Buchcover
Vera Elisabeth Gerling über
Nationalstereotype bei Jorge Luis Borges und ihre Übersetzung
Der Gaucho – jener wilde und ungebundene Viehhirte, der zu Pferde durch die Pampa zieht – ist zweifelsohne neben dem Tango ein Nationalstereotyp Argentiniens. Jorge Luis Borges zeichnet in einer seiner Erzählungen ein ironisch überzogenes Bild dieses Typus. Die fünf verschiedenen Übersetzungsversionen bieten sich geradezu an für eine Kometenschweifanalyse, bei der die Entwicklung der Figur vom Gauner zum Gaucho nachvollzogen werden kann.

> hier weiterlesen