Archiv für die Kategorie „“

Buchcover
Thomas Wagner über einen
Kommentar des Papstes Franziskus zu einer Vaterunser-Bitte in deutschen Bibelübersetzungen
In Frankreich wurde kürzlich das Vaterunser Gebet geändert, in Deutschland findet aktuell eine Debatte genau darüber statt, ob der Vers „Und führe uns nicht in Versuchung“ irreführend übersetzt sei – komme es doch nicht Gott, sondern dem Satan zu, uns zu versuchen. So lobt Papst Franziskus die französische Änderung von „Ne nous soumets pas a la tentation“ (dt.: „Unterwerfe uns nicht der Versuchung“) zu „Ne nous laisse pas entrer dans la tentation“ („Lass uns nicht in Versuchung geraten“), die zum ersten Advent dieses Jahres umgesetzt wurde. Thomas Wagner hinterfragt die Bedeutung des Verses in seinem historischen Kontext und weist auf zeitaktuelle Implikationen der päpstlichen Exegese hin.

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Mona Eikel-Pohen über
von
Hannah Arendt begleitete im Jahr 1961 den Gerichtsprozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem und berichtete darüber im New Yorker. Ihre Darstellung der „Banalität des Bösen“ führte diesseits und jenseits des Atlantiks zu großen Kontroversen. In Buchform erschien der Text zunächst auf Englisch, die deutsche Fassung wurde von Brigitte Granzow übersetzt und von Hannah Arendt durchgesehen. Mona Eikel-Pohen fragt in ReLü, ob womöglich auch die Verwendung des Konjunktivs die Kritik an Arendt provoziert haben könnte, wodurch die Frage nach der Macht von Sprache ein besonderes Gewicht erhält.

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