Archiv für die Kategorie „“

Buchcover
Caroline Sauter über
Und dann gab's keinen mehr von Gilbert Adair
aus dem Englischen übersetzt von Jochen Schimmang
Gilbert Adairs dritter und letzter Evadne-Mount-Krimi nimmt den Leser mit auf eine rasante, intelligente literarische Karussellfahrt durch ein schwindelerregend gutes Buch, das nicht nur hervorragend übersetzt ist, sondern auch als Meta-Meta-(Meta-)Roman sämtliche Genrekonventionen auf unterhaltsamste Weise subvertiert. Der Übersetzer Jochen Schimmang treibt in der deutschen Übersetzung diese postmoderne Spielerei gekonnt auf die Spitze und inszeniert sich als Übersetzer und Romanfigur selbst: er entspricht dem Roman eben mit seiner „untreuen“ Übersetzung. Das ist nicht nur konsequent, sondern nachgerade brillant.

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Christine Becker über
Bitterfotze von Maria Sveland
aus dem Schwedischen übersetzt von Regine Elsässer
Sara träumte von einem Leben in einer gleichberechtigten Beziehung. Doch nach der Geburt des Sohnes fällt die Beziehung in eine klassische Rollenverteilung... Maria Svelands Bitterfotze, eine Mischung aus Roman, Autobiographie, Reportage und Sachbuch, wurde in Schweden innerhalb kürzester Zeit zu einem Bestseller, doch in Deutschland lässt der Erfolg bislang auf sich warten.

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Rolf Pütter über
Die Klasse / Schulkummer von François Bégaudeau / Daniel Pennac
aus dem Französischen übersetzt von Katja Buchholz und Brigitte Große / Eveline Passet
Zwei Generationen, zwei Sichten auf Schule in Frankreich: François Bégaudeau, der selbst Lehrer an einem Pariser Collège war, hat seine Erfahrungen zu einem Roman über das Schuljahr 2003/2004 an seiner ehemaligen Schule verarbeitet. Daniel Pennac, einst ein schlechter Schüler, beschreibt in seinen Erinnerungen, wie er doch noch das Abitur schaffte und es zum Lehrer und Schriftsteller brachte.

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