Archiv für die Kategorie „“

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Vera Elisabeth Gerling über
Die Vergangenheit von Alan Pauls
aus dem argentinischen Spanisch übersetzt von Christian Hansen
Für Rímini, Protagonist des Romans El pasado des argentinischen Autors Alan Pauls, stellt das Übersetzen eine „gnadenlose Form der Sklaverei“ dar und sie wirkt auf ihn wie eine Droge. Auch sein Leben prägen Abhängigkeit, Sehnsucht und Verheißung. Der Übersetzer dieses inhaltlich und sprachlich komplexen Romans, Christian Hansen, hält sich im Gegensatz zu Rímini nicht sklavisch an Wortäquivalente und bringt so ein sprachliches Kunstwerk hervor: Die Vergangenheit.

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Nina Restemeier über
Das Lied der Dunkelheit und Das Flüstern der Nacht von Peter V. Brett
aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Ingrid Herrmann-Nytko
Um sich in der Welt der Fantasyliteratur einen Namen zu machen, reicht es nicht, einfach einen Roman zu schreiben. Nein, wer etwas gelten will, verfasst Trilogien oder mehrbändige Chroniken. So auch Peter V. Brett mit seiner Dämonensaga, die 2008 mit Das Lied der Dunkelheit eröffnet wurde und deren zweiter Teil Das Flüstern der Nacht im Sommer 2010 auf Deutsch erschien. Ungünstig ist nur, dass hier der Eindruck entsteht, die Handlung sei künstlich aufgeblasen worden, um einen entsprechenden Umfang zu erreichen.

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Elisabeth Schmalen über
Tiere essen von Jonathan Safran Foer
aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit
„Das ist ja alles ganz schrecklich – aber der Mann beschreibt schließlich die amerikanischen Verhältnisse, bei uns ist das bestimmt ganz anders“ – so oder so ähnlich hätte die Reaktion des deutschen Lesepublikums auf Tiere essen von Jonathan Safran Foer lauten können, wenn der Verlag sich damit begnügt hätte, den Text für die deutsche Ausgabe einfach unkommentiert übersetzen zu lassen. Doch glücklicherweise ist dies nicht der Fall.

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