Prof. Dr. phil., Jahrgang 1957, Studium der Germanistik und Philosophie in Hamburg, Promotion 1987, Theodor W. Adorno-Chair an der European Graduate School in Saas Fee, seit 2007 Honorarprofessor an der Universität Bamberg, seit 2001 Programmleiter für Literatur im Verlag C. H. Beck, München. Zahlreiche Übersetzungen und Veröffentlichungen, zuletzt: Uwe Timm (DTV Portrait, München 2007).
Autorenarchiv
Fußball und Argentinien, das ist schon lange eine vielversprechende Kombination. Martín Kohan führt uns mit seinem neuesten Roman zurück in eine Zeit vor der „Hand Gottes“. Zwischen Spiel und System sowie Toren und Toten, entwickelt sich diese Geschichte über die letzte argentinische Militärdiktatur.
„Joseph & Clara“ ist mehr als eine Liebesgeschichte. Dieses ungewöhnliche Buch erzählt von zwei Menschen, deren Liebe sich mit der Endlichkeit des Seins nicht vereinbaren lässt. Die skurrilen und liebevoll gestalteten Charaktere bewegen sich zwischen Humor und Tragik, Poesie und Leichtigkeit, Einsamkeit und Nähe und geraten trotz großer Gefühle nie in die Gefahr, in klischeehafte Liebesmetaphorik abzugleiten.