Archiv für die Kategorie „Übers Übersetzen“

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Silke Pfeiffer zur
Übersetzungswerkstatt mit Uwe Tellkamp
Wir schreiben das Jahr 2009. Ganz Deutschland feiert den 20. Jahrestag des Mauerfalls. Ganz Deutschland? Nein! In Straelen, einer unbeugsamen Kleinstadt am westlichen Ende der Republik, lässt Uwe Tellkamp, Autor aus Dresden und gesamtdeutscher Buchpreisträger von 2008, im Kollektiv mit seinen Übersetzern den Sozialismus einen Abend lang wieder ganz real existieren.

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Claudia Ballhause über ihre
Erstübersetzung von Esteban Echeverrías argentinischer Erzählung El Matadero ins Deutsche
Esteban Echeverría gilt als erster argentinischer Romantiker und hat mit der Erzählung El Matadero (Der Schlachthof, 1830, veröffentlicht 1871) einen der argentinischen Gründungstexte geschrieben. Während einer sintflutartigen Überschwemmung in Buenos Aires kommt es zu einem blutigen Gemetzel im städtischen Schlachthof, der die Situation des Landes metonymisch widerspiegelt.

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Radegundis Stolze über
Rezensionen zu Ulrich Blumenbachs deutscher Übersetzung von David Foster Wallaces Infinite Jest
Die Verantwortung von Übersetzern und Rezensenten bleibt unklar, wo eine Romanübersetzung, wenn sie denn überhaupt erwähnt wird, nur als „kongenial“ oder „holprig“ qualifiziert wird. Radegundis Stolze wirft einen kritischen Blick auf einige Rezensentenäußerungen zu D. F. Wallaces Unendlicher Spaß.

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Martin Hainz
Essay zur Übersetzung
Das vermeintlich Gewusste ist nicht zu bannen, es ist aber vor allem das nicht von ihm zu bannen, was wie ein Mutagen auf das Gewusste wirkt: der Text, der in allem ist und wirkt. Diesem Anspruch des Seins, jedenfalls der (nicht nur) übersetzerischen Auseinandersetzung mit einem Text, geht vorliegender Essay nach, anhand von Zeugnispoetiken wie jener Heimrad Bäckers, Paratexten Daniel Kehlmanns, klassischen Übersetzungen, Robert Menasses Faust-Variation und internen Übertragungen Oskar Pastiors.

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Alexander Dölecke über
Die Bibel in gerechter Sprache
Zu einer Bibelübersetzung, die in gerechter Sprache die Gemüter erregt
Seit Herbst 2006 sorgt eine neue Bibelübersetzung für großes Aufsehen nicht nur in der Theologie, sondern auch in den Feuilletons deutschsprachiger Zeitungen: Gleichermaßen dem christlich-jüdischen Dialog, dem Bemühen um eine inklusive Sprache und sozialhistorischen Forschungen zu entsprechen versucht die Bibel in gerechter Sprache mit einem neuen Weg der Übersetzung des für Juden und Christen heiligen Buches. Ob sie dabei dem hebräischen bzw. griechischen Ausgangstext zum einen und ihrem eigenen Anspruch zum anderen gerecht wird, ist jedoch höchst umstritten – ein Text, der die Theologie spaltet.

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Vera Elisabeth Gerling kommentiert
die aktuelle ZEIT Beilage Literatur
Existieren die Übersetzer noch immer nicht – obwohl es ohne sie keine Verbreitung von Weltliteratur gäbe und also auch viele der Bücher nicht, die in der letzten ZEIT Beilage Literatur (N° 12, März 2009) besprochen werden? Gewiss gibt die ZEIT dem Thema der Übersetzung ab und an Raum, hier jedoch sucht der Leser oftmals vergebens nach einer Thematisierung des Übersetzens. Es mag an jeder „Tundra des Layouts“ liegen, wie sie Harry Rowohlt als Provokation in seiner Glosse aufs Korn nimmt.

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Vera Elisabeth Gerling über
Nationalstereotype bei Jorge Luis Borges und ihre Übersetzung
Der Gaucho – jener wilde und ungebundene Viehhirte, der zu Pferde durch die Pampa zieht – ist zweifelsohne neben dem Tango ein Nationalstereotyp Argentiniens. Jorge Luis Borges zeichnet in einer seiner Erzählungen ein ironisch überzogenes Bild dieses Typus. Die fünf verschiedenen Übersetzungsversionen bieten sich geradezu an für eine Kometenschweifanalyse, bei der die Entwicklung der Figur vom Gauner zum Gaucho nachvollzogen werden kann.

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Caroline Grunwald über
Bibelübersetzungen in Papua-Neuguinea
Die Übersetzung der Übersetzung der Übersetzung
In der Bibel der Edolo reitet Jesus auf Schwein Danki nach Jerusalem, die Menschen sind begeistert und rufen: „Wow! Danke!“, Gott liegt gerne mal im Bett und aus Broten werden Süßkartoffeln. Eine Reportage über das Edolo-Bibelübersetzungsprojekt in Papua-Neuguinea und über Treue und Freiheit einer Übersetzung, die einmal um die Welt und quer durch die Jahrtausende reist.

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Rolf Pütter über
Pour une critique des traductions: John Donne
des französischen Übersetzers und Übersetzungstheoretikers Antoine Berman
Antoine Berman schlägt eine Methode der Übersetzungskritik vor, die sich nicht darauf beschränkt, Original und Übersetzung miteinander zu vergleichen. Vielmehr richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Absichten des Übersetzers, sein Projekt. Aufgabe des Kritikers ist es, dieses Projekt zu rekonstruieren, da es ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Übersetzung bildet.

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Vera Elisabeth Gerling über
die Rezensionen zu Ermittlungen von Juan José Saer
aus dem Spanischen übersetzt von Hanna Grzimek
Wie liest sich ein Roman, dessen eigentliche Aussagen im Ungesagten stecken? Und: Wie wird aus Pichón Garay eine Hommage an Thomas Pynchon? Mit kriminalistischer Neugier werden hier die Rezensionen durchleuchtet, die zu Juan José Saers Roman Ermittlungen (vgl. Rezension in ReLü 2) verfasst wurden.

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Caroline Grunwald im Interview mit
Georges-Arthur Goldschmidt
Über Worte und Gedanken, über Sprachen, Übersetzen und die Flüsse in seinem Leben sprach der deutsch-französische Autor und Übersetzer Peter Handkes Georges-Arthur Goldschmidt mit ReLü.

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Stefanie Hattel im Interview mit
Jean-Philippe Toussaint
Im Juli 2005 folgte der belgische Autor Jean-Philippe Toussaint der Einladung Prof. Dr. Hans T. Siepes zu einem Workshop mit Nachwuchsübersetzern des Studiengangs Literaturübersetzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im Anschluss nahm er sich Zeit für dieses exklusive Gespräch mit ReLü.

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Interview mit
Lothar Schröder,
dem Feuilletonredakteur bei der Rheinischen Post
Lothar Schröder, Feuilletonredakteur bei der Rheinischen Post, im Gespräch mit ReLü über den Stellenwert von Literaturkritik und über die Frage, warum Übersetzungskritik in den herkömmlichen Medien selten Platz findet.

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